LABORATORIUM

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Laboratorium
Körper. Erinnerung. Transformation


Endlich können wir wieder live!
tanz*werk Kassel lädt ein zum Laboratorium Körper. Erinnerung. Transformation.

welches ursprünglich im Dezember letzten Jahres stattfinden sollte. Zum Einstieg werden wir uns am Samstag, den 3.7., vormittags ab 11 Uhr zwei Vorträge zum Thema von den Referentinnen Dr. Bettina Bläsing, Neurobiologin an der Uni Bielefeld, und Dr. Isa Wortelkamp, Tanzwissenschaftlerin an der Uni Leipzig anhören. Nach den Vorträgen ist Zeit für Fragen und Diskussion. Anschließend werden die Teilnehmenden in kleinen Arbeitsgruppen am Samstagnachmittag und Sonntag praktisch an einer künstlerischen Umsetzung der in den Vorträgen aufgeworfenen Fragen arbeiten. Die Ergebnisse werden am Sonntag in einem kleinen Showing gezeigt.

Die Arbeitsgruppen werden geleitet von Bettina Helmrich, Hannah Breuker und Paula Morè.

Ort: SOZO Halle 2, Grüner Weg 15 - 17
Zeiten: Samstag, 3.07 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 4.07 10:00 – 15:30 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen sind alle, die Interesse an einer einer bewegten Umsetzung des Themas Körper. Erinnerung. Transformation. haben.

Anmeldung bis zum 30. Juni an breuker@tanzwerk-kassel.de

 

PERFORMANCE

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„Vom Suchen und Finden" - Ein abenteuerliches Tanztheaterstück für Menschen ab 3 Jahren

Es gibt immer etwas zu suchen, weil es verlegt wurde oder runtergefallen ist.
Wer etwas sucht, der findet auch etwas - nicht unbedingt,
das was gesucht wurde, aber vielleicht etwas, das gerade ganz dringend gebraucht wird. Oder etwas, das die Phantasie anregt und einen mitnimmt auf eine Reise ... Hier ist es eine "Erbse", die einen den Schlaf nicht finden lässt und dann selbst verloren geht.

Samstag, 26.6. und Sonntag, 27.6.

jeweils um 15 Uhr.
Kulturhaus Dock 4 Halle
Karl-Bernhardi-Str.
Tickets Kinder: 5 € / Erwachsene: 9 €
www.dock4.de

*Über die Bedingungen unter denen die Veranstaltung stattfinden kann, informieren Sie sich bitte unter www. dock4.de

 

WORKSHOP

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Improvisations-Spaziergan

Der Sommer ist da! Eine gute Gelegenheit um uns auf einen Improvisations-Spaziergang zu begeben. An ausgesuchten Orten wird es auf dem Spaziergang kleine Improvisationsscores geben, um den Ort tänzerisch zu erkunden. Ein physisches, die Wahrnehmung schärfendes Aufwärmtraining wird als Basis für die Improvisationen dienen.

 

Treffen: 11 Uhr am Haupteingang der Kunsthochschule, Menzelstr. 13, Kassel
Datum: 10. Juli

Dauer: 11 - 14 Uhr

Kosten: 40€ / ermäßigt 30€
 

 

Für alle, Spaß an Bewegung im Grünen haben.
 

 

Anmeldung bis 07. Juli : Bettina Helmrich tel. 0561-705 505 85 mail helmi64@gmx.de
 

 

Leitung: Bettina Helmrich studierte zeitgenössischen Tanz am European Dance Development Center (EDDC) der Hoogeschool voor de Kunsten Arnhem/NL. Seit 1998 ist sie freischaffende Tänzerin und Choreographin. Zwischen 2000 und 2005 Gastengagements am Staatstheater Kassel. 2009 gründete sie die Cie. still/motion, eine Tanzcompanie, die Genre übergreifend arbeitet. Als Dozentin für zeitgenössische Tanztechnik, Composition und Improvisation arbeitet sie u.a. an der Kunsthochschule Kassel und der Berufsfachschule für Bühnentanz SOZO vim in Kassel und der Berufsfachschule für Bühnentanz TIP-bewegungsArt Freiburg.

 
 

PERFORMANCE

thumbnail_protrahere © K-H Mierke -1554.

Protrahere
 

Ich würde mich als „mich“ bezeichnen.

Ich möchte „mich“ sein.

Ich werde mich als „mich“ präsentieren.

Ich werde den „ich“ in mir hervorkommen lassen.

Ich werde andere denken lassen, ich sei „ich “ ... und du siehst.

 

Eine hybride Form des Selbstporträts, untersucht und reflektiert über eine Zeitspanne, was eine Frage der Intimität aufwirft. Welches Selbst wird gezeigt? Es geht darum, etwas zu enthüllen, etwas ins Leben zu rufen.

Die Entscheidung, sich selbst darzustellen kann einen so genannten Gnadenzustand bewirken. So hat protrahere das Gefühl, hervorzuziehen, herauszuziehen, zu verlängern oder ans Licht zu bringen.

 

Konzept, Choreographie und Performance: Deborah Smith-Wicke

Musik: Albrecht Ziepert und Tabea Schrenk / Soundtrack Schnitt: Deborah Smith-Wicke

Dramaturgie „Endproben“: Gabrielle Branco

Licht design: Iria Arenas

Kostüme & Bühne: Deborah Smith-Wicke / Schaukel: Michael Wicke

Trailer: https://youtu.be/SScK7MHrTUQ
 

Premiere: 16.07.2021

Weiterer Performances 17.07 und 18.07.2021

 

jeweils um: 19:30 Uhr

HALLE 2, Grüner Weg 15-17

34117 Kassel

 

Begrenzt - 20 Platze

Karten unter https://www.sozo-zone.com/tickets  - Nach selbst Einschätzung 20€/ 10€ (Vor Kasse)

PERFORMANCE

Die Veränderung von Zuständen

 

In „Die Veränderung von Zuständen“ setzt sich die Zusammenarbeit von Velia Malika Hahnemann und Bene Schuba fort. Nachdem sie im März 2021 mit dem Stück "Da sind wir dran" bei dem tanz*werk Festival auftraten, zeigen sie nun ihre zweite Bühnenperformance in dem Live-Stream der Kulturfabrik Salzmann. Diese Performance entstand zu weiten Teilen während ihrer gemeinsamen Residency in Kiel. Wie auch in ihrer ersten Zusammenarbeit erforschen, verschiebe und erweitern sie die Grenzen zwischen Tanz, Sound und Performance. Gemeinsam bewegen sie sich in einer Welt, die abstrakt absurd ist und Raum für Assoziationen bietet. Zustand heißt nicht Stillstand.

Datum: 26. Juni 2021
Zeit: 20 Uhr
Ort: Online - Kulturfabrik Salzmann

ACHTUNG, Publikum wird gegebenenfalls zugelassen, achten Sie auf kurzfristige Ankündigungen.

Preis: 10 Euro ermäßigt: 5 Euro
Tickets at: info@kulturfabrik-kassel.de

oder: http://www.kulturfabrik-kassel.de/

oder: 0561 – 57 25 42
 

Link:

https://www.hessen-szene.de/fusszeile/login?tx_laks_calendar%5Baction%5D=showCenter&tx_laks_calendar%5BeventDate%5D=99777&type=160


Die Kulturfabrik Salzmann im Exil am Kupferhammer | Leipziger Straße 407 | 34123 Kassel | Tel. 0561 – 57 25 42

 

PERFORMANCE

Mind the Gap Presse 2021 © K-H Mierke-20

MIND THE GAP
über die Komplexität von Leer[…]stellen
Eine ortsspezifische Tanz-Performance


von fine line moves
16. + 17. + 18. Juni um jeweils 19 Uhr Galeria.Kollektiva in der Schillerstraße 30

Die Zeit verstreichen lassen, bis ein bestimmter Zustand eintritt.
Die Leerstelle überbrücken, bis etwas weiter geht.
Warten.


In keiner anderen Situation werden wir uns der Zeit so bewusst wie in Momenten des Wartens.
Warten ist das Erleben von Zeit.
Warten ist eine existentielle und zugleich so alltägliche Erfahrung. Bisweilen völlig absurd.
Jeder wartet, eigentlich fast immer: auf den richtigen Moment, darauf, dass etwas zu Ende geht, auf den Bus, die große Liebe oder darauf, dass man endlich an der Reihe ist.
Wie wir die Zeit, die verstreicht während wir Warten wahrnehmen, ist gänzlich unterschiedlich - abhängig von äußeren Umständen, davon, wie und worauf man wartet.

 

​In der ortsspezifischen Tanz-Performance von dem Duo fine line moves beschäftigen sich die Tänzerinnen Agnetha Jaunich und Mareike Steffens mit der Vielschichtigkeit des Wartens, dem verstreichen der Zeit und den Zwischenräumen, die sich in den Momenten eröffnen, wenn das eine schon war und das andere noch nicht ist.

Ein Stück über Innehalten und Aushalten,
Unruhe und Bewegungslosigkeit,
Unerwartetes und sich Wiederholendes.
Ein Stück über die Komplexität von Leerstellen.

 

RECHERCHE

Deborah Backspace 2020 © K-H Mierke -125

Von NEUSTART KULTUR #Take Care, hat Deborah Smith-Wicke eine Förderzusage bekommen für ihre eigene Recherche.

 

Terra Incognita - unbekanntes Land.

Ein Ort, ein Thema, eine Situation, die Ihnen nicht vertraut ist:

nachdem ich mit der 5-Eye-Praxis in Kompositions- und Performancearbeit geforscht habe, stieß ich auf das Phänomen des Po Hu in der Tai-Chi Literatur. Diese Gelegenheit nutze ich, um mich auf diesen Punkt, "Po Hu" zu konzentrieren und somit an einem neuen Blickwinkel zu forschen.

Der am wenigsten sichtbare und berührbare Teil an unsere Rücken ist der Punkt zwischen unserem Schulterblättern. In der Akupunktur wird dieser Punkt "Po Hu" genannt. Po spiegelt die instinktive Fähigkeit unseres Körpers wider, sofort zu handeln, ohne Einmischung des Intellekts. "Hu", was "Tür" bedeutet, erklärt, dass dieser Punkt des Körpers die Tür ist, durch die sich die somatische Seele manifestiert.

Eine Praxis soll entwickelt werden für Tänzer*Innen, um dieses "unbekannte Land" zu entdecken und zu erforschen. Ein größeres Bewusstsein in Bewegung, für sich selbst und den Raum soll erzeugt werden. Schließlich möchte ich diese dokumentieren und teilen.

www.sozo-zone.com

 

„Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“