PERFORMANCE

#kunstausbruch

Eine experimentelle, ortsbezogene Bewegungs-Performance von Mareike Steffens

 

which image stays after you have left a place?

what is imprinted in the person’s memory you have spent time with?

 

Räume sind temporär.

Sie sind/bieten Potenzial für einen geteilten Moment.

Wir fragen uns, wie sie in uns weiter resonieren.

Wie wird ein Raum zu einem Ort?

 

In der experimentellen Performance #kunstausbruch lotet Mareike Steffens die räumlichen Qualitäten eines Schaufensters aus. An diesem halb-öffentlichen Ort begegnen sich Performerin und Passant*innen in ihren unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Handlungsspielräumen.

 

Die Poesie des Bildes eröffnet unerwartete Zugänge, Aktionen und Reaktionen.Entstehende Bilder lassen in ihrer Flüchtigkeit facettenreiche Assoziationsketten zu.

 

Ein work-in-progress,

auf Einladung der Stiftung Kunst und Natur

 

im Schaufenster von Autohaus Autohaus

Königstor 43, Kassel

17. + 18.4. 20:30Uhr

​RESIDENZ

Schrrr…

Attention! Vom 18. bis 22.04.2021 arbeiten Velia Malika Hahnemann (Tänzerin und aktives Mitglied des tanz*werk e.V.) und Bene Schuba (Kassler Musiker und Performancekünstler) gut einsehbar in der Galeria Kollektiva (Schillerstraße 30) an ihren Schranken, Schrauben und Schraffuren. Immer zwischen 14 und 21 Uhr wird dem neugierigen Auge durch das Schaufenster ein Einblick in die Arbeit der Künstler*innen und ihrer Gäste gewährt, die sich in den Überschneidungsflächen zwischen Tanz, Sound, Performance, Theater und alltäglichem Leben begegnen werden. Schrrr… bildet den Rahmen und kann der Anfang für alles Weitere sein.


Über kleine Schriftstücke kann jeder*r, ob drinnen oder draußen, Nachrichten, Fragen, Entdeckungen an der Tür und den Scheiben hinterlassen und somit Einfluss auf das Geschehen nehmen. Zettel und Stifte sind vorhanden.


Kommt vorbei!

 

PERFORMANCE

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Eine tänzerische Durational Performance im Prozess
über das Warten


fine line moves
Agnetha Jaunich und Mareike Steffens

vom 01. - 17. Juni in der Galeria Kollektiva (genaue Uhrzeiten auf Anfrage)

Das Leben: eine große Warteschleife. Der Mensch: ein „Homo expectans“. Jeder wartet, eigentlich fast immer: auf eine kleine Auskunft oder die große Liebe, auf das Ende einer langweiligen Sitzung oder den Start einer aufregenden Karriere.
Warten ist eine existentielle und zugleich so alltägliche Erfahrung. Bisweilen gänzlich absurd.
Warten ist das Erleben von Zeit – und natürlich abhängig von äußeren Umständen, davon, wie und worauf man wartet.
Die Pandemie hat uns alle in einen Wartezustand versetzt. Wir warten gemeinsam auf die Rückkehr zur früheren Normalität ohne zu wissen, wann oder ob diese eintreten wird. Wir hängen
gemeinsam in einer Warteschleife.
Ein Zustand, der wie eine Leerstelle wirkt - eine Leerstelle in unserem Alltag, unserem gesellschaftlichen Leben und auch in der Kunst und Kultur.

Doch eine Leerstelle ist nicht nur das Zeichen für die Abwesenheit von etwas. Eine Leerstelle kann auch immer gefüllt werden und bietet Raum für neue Möglichkeiten, Sichtweisen, Interpretationen.

Ein performatives Tanz-Projekt über die Leere, das Warten, über Zwischenräume und wie man diese füllen kann.

Anmeldungen und Infos unter: info@fine-line-moves.com




 

 

RECHERCHE

Von NEUSTART KULTUR #Take Care, hat Deborah Smith-Wicke eine Förderzusage bekommen für ihre eigene Recherche.

 

Terra Incognita - unbekanntes Land.

Ein Ort, ein Thema, eine Situation, die Ihnen nicht vertraut ist:

nachdem ich mit der 5-Eye-Praxis in Kompositions- und Performancearbeit geforscht habe, stieß ich auf das Phänomen des Po Hu in der Tai-Chi Literatur. Diese Gelegenheit nutze ich, um mich auf diesen Punkt, "Po Hu" zu konzentrieren und somit an einem neuen Blickwinkel zu forschen.

Der am wenigsten sichtbare und berührbare Teil an unsere Rücken ist der Punkt zwischen unserem Schulterblättern. In der Akupunktur wird dieser Punkt "Po Hu" genannt. Po spiegelt die instinktive Fähigkeit unseres Körpers wider, sofort zu handeln, ohne Einmischung des Intellekts. "Hu", was "Tür" bedeutet, erklärt, dass dieser Punkt des Körpers die Tür ist, durch die sich die somatische Seele manifestiert.

Eine Praxis soll entwickelt werden für Tänzer*Innen, um dieses "unbekannte Land" zu entdecken und zu erforschen. Ein größeres Bewusstsein in Bewegung, für sich selbst und den Raum soll erzeugt werden. Schließlich möchte ich diese dokumentieren und teilen.

www.sozo-zone.com

 

„Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“

 
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Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.